Feigenblattkürbis

Cucurbita ficifolia
Feigenblattkürbis:

Der Feigenblattkürbis trocknet wie die Flaschenkürbisse vollständig aus und die Schale ist danach so hart wie bei den Kalebassen.
Ich benutze diese sehr gerne als überdimensionale Ostereier( Dekoration).

Die Kerne sind dunkelbraun. Das Fruchtfleisch weiß.

Sehr starken Rankverhalten.
Ideale Rankpflanze für meine “Kürbispyramiden”, Gartenpyramiden in sehr großer Dimension.
Der Anbau von Feigenblattkürbissen  war immer die rettende Lösung: Auch bei Pyramiden über 10 m Höhe gab es keine Probleme. Der Feigenblattkürbis schaffte es immer, auch wenn der Sommer kein gutes “Kürbisjahr” mit wenig  Sonne und wenig  Wasser war.
Ich habe Ranken von einer Länge bis zu 27 m gehabt und auf einer Höhe von 11,50m.


Bauverbote (im Landkreis Ammerland) verhinderten  leider den Bau von noch größeren Pyramiden. Gerne hätte ich in meinem Leben dieses noch erlebt: Den Kürbis in einer Höhe von ca. 30 m!

Habe lange im Internet recherchiert nach “Engelshaarmarmelade“.
Dann habe ich selber “geköchelt”. Mit Ahornhonig  das ganze ziemlich lange gekocht. Fast verkocht!
Aber zuletzt blieb eine braune sehr leckere faserige Masse übrig.
Die faserige Fruchtstruktur mag dann ja auch etwas an “Haare” erinnern, doch der einzigartige Geschmack verdrängt diese Assoziation.
Einige Kommentatoren sprachen in Foren auch davon, dass es ein Spaghettikürbis sein könnte!
NEIN,NEIN!
Die faserige und weiße Struktur des Feigenblattkürbis ist nicht zu verwechseln mit einem Spaghetti-Kürbis.
Wie gesagt, der Feigenblattkürbis trocknet ohne zu schimmeln völlig aus, d.h. er besteht überwiegend aus Wasser!
Ein Spaghettikürbis verfault dagegen!

Hinterlasse eine Antwort